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Sanierung mittels Hut-Liner-Verfahren


Mit dem Hut-Liner-Verfahren können folgende Schäden in einem Nennweitenbereich von DN 200 bis DN 600 behoben werden:

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Undichte oder fehlerhafte Anschlüsse an

den Hauptkanal

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Risse im Anschlussbereich

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Wurzeleinwüchse im Anschlussbereich

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Undichtigkeiten im Anschlussbereich

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Funktionsweise des Hut-Liner-Verfahrens

Wie bei der Kurzliner-Sanierung wird auch hier vor Beginn der Sanierung die gesamte Haltung durch eine Hochdruckreinigung gesäubert. Die Schadstelle wird mit Hilfe einer TV-Befahrung exakt eingemessen und der Schaden vor der Sanierung dokumentiert.

Anschließend werden eventuell vorhandene Inkrustationen mit einem Fräsroboter entfernt. Mit einem Hut-Liner-Packer kann das Hutprofil in den Abzweig oder Stutzen (45° bis 90°) eingesetzt werden. Dazu wird der imprägnierte Hut aus Synthesefaserfilz auf den Appendix des Hut-Liner-Packers aufgesetzt und unter TV-Beobachtung mit dem Roboter an der Schadstelle positioniert.

Untätigkeit beim Be- kanntsein von Schä- den in der Kanalisa- tion  ist rechtswidrig (WHG, StGB, BBod SchG).

An der Schadstelle wird der Packer expandiert und der Hut wird an der Rohrwandung des Hauptkanals sowie des Anschlusskanals ange- presst und härtet dort unter Umgebungs- temperatur aus.


Bei Bedarf, wenn sich z.B. ein Riss aus der Anschlussleitung auf den Hauptkanal aus- weitet, kann das Hut- profil mit einem 40 cm langen Kurzliner zu einem Hutliner erwei- tert werden.

 

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Hutprofil im Inliner

Hutprofil - Blick in Anschluss

 

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Hut-Liner-Vorbereitung

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Querschnitt eines sanierten Rohres mit Hut-Liner